Net News Express

 
       
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 International (8)
  
22.05.2018 17:49:57 [N-TV]
Wenn Kliniken einem Feldlazarett gleichen
Dieses Krankenhaus in einem Vorort von Rio de Janeiro gleicht einem Feldlazarett. Wer in die Notaufnahme des Adão Pereira Nunes kommt, fällt oft in eine von zwei Kategorien: Schussverletzung (PAF - nach den portugiesischen Anfangsbuchstaben) oder Stichverletzung (PAB). "Wir bekommen ein PAF rein", ruft ein Arzt seinen Kollegen zu. Vor der Tür hält ein Krankenwagen. Die Sanitäter ziehen einen Mann aus dem Auto, das Knie blutverschmiert, leerer Blick, die Hände in Handschellen. Die Polizei kommt gleich hinterher. Es ist ein Freitag, und es ist bereits die zehnte Schussverletzung des Tages. Die Klinik liegt in der Ortschaft Duque de Caxias im Großraum Rio de Janeiro, nahe der Favela Beira Mar und den Vierteln Belford Roxo, São Joao de Meriti und Magé, wo die Gewalt immer mehr um sich greift.

  
22.05.2018 16:31:23 [Amerika 21]
Brasilien: Lula da Silva soll für Friedensnobelpreis nominiert werden
Die vom argentinischen Bildhauer und Menschenrechtsaktivisten Adolfo Pérez Esquivel lancierte Petition, Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva den Friedensnobelpreis zu verleihen, ist mittlerweile von über 259.000 Unterstützern unterzeichnet worden. Lula bekräftigte derweil seine Kandidatur für die nächsten Präsidentschaftswahlen im Oktober 2018. Esquivel, selbst Friedensnobelpreisträger, will die Bewerbung für 2019 im September offiziell einreichen.

22.05.2018 16:16:01 [Einartysken]
Neue Post aus Russland vom 21 Mai 2018
Als Präsident Putin am Freitag seine neue Regierung vorstellte, gab es nur wenige ganz unbekannte Namen zu sehen. Von 14 neuen Ministern sind die meisten als frühere Vize-Minister, Minister in früheren Regierungen, die mit neuen Aufgaben auftauchen, Gouverneure und Vize-Gouverneure gewesen. Nur sieben Minster der vorherigen Regierung sitzen noch auf ihren Posten, aber viele tauchen auf neuen Posten auf.

22.05.2018 12:36:59 [Die Freiheitsliebe]
Maduros halber Sieg und die Aufgabe der Linken
Nicolás Maduro gewann die Wahlen in Venezuela mit einer auf den ersten Blick beeindruckenden Mehrheit von 68% der abgegebenen Stimmen, weit vor dem zweitplatzierten Henri Falcón mit 21%. Die PSUV feiert dieses Ergebnis und sieht es als einen gelungenen Abschluss der gewonnen Wahlen seit Juli 2017, wo auf jeder politischen Ebene, als Ergebnis des Dialogs zwischen Opposition und Regierung, neu gewählt wurde. Der zweite Blick zeigt aber, dass dies für den ersten chavistischen Präsidenten Maduro ein herber Schlag ist. In totalen Stimmen hat er 1,7 Millionen Stimmen weniger als bei seinem knappen Sieg über Henrique Capriles im Jahre 2013.

  
22.05.2018 12:31:23 [Berliner Gazette]
Venezuela: Wird Maduros Sieg die Probleme des Landes lösen?
Die Präsidentschaftswahlen in Venezuela haben Nicolás Maduro als klaren Sieger hervorgebracht, der seit dem Tod von Hugo Chávez am 5. März 2013 an der Macht ist und national wie international sehr umstritten ist. Doch was bedeutet es, wenn Maduro-Gegner diese Wahlen als manipuliert bezeichnen und deshalb nicht anerkennen? Der Sozialwissenschaftler und Berliner Gazette-Autor Dario Azzellini zeigt, welches Grundlagenverständnis entscheidend ist, um die aktuelle Gemengelage in Venezuela deuten zu können.

  
22.05.2018 10:54:58 [Amerika 21]
Vierter Journalistenmord in Mexiko in diesem Jahr
Im mexikanischen Bundesstaat Tabasco ist der Journalist und Radiomoderator Juan Carlos Huerta Martínez ermordet worden. Er wurde am 15. Mai in Villahermosa, der Hauptstadt von Tabasco erschossen, als er mit seinem Auto von zu Hause weg fuhr. Ein Kleinlaster habe Huerta den Weg versperrt, bewaffnete Männer seien ausgestiegen und hätten direkt auf den Journalisten geschossen. Es handele sich nicht um einen Überfall, sondern um Mord, erklärte Arturo Núñez Jiménez, Gouverneur von Tabasco.

  
22.05.2018 06:36:08 [Qantara]
Eine neue Zeitrechnung
Mit den Parlamentswahlen im Irak ist ein Durchbruch zu neuen politischen Ufern gelungen. Völlig neue Parteienbündnisse sind als Wahlsieger hervorgegangen, allen voran der einflussreiche schiitische Geistliche Muktada al-Sadr mit seiner Liste "Sairun". Sie haben säkular, liberal und national gewählt. Zwar sind nur 44,5 Prozent der über 22 Millionen wahlberechtigten Iraker zu den Urnen gegangen. Aber diese Wähler haben für das Land zwischen Euphrat und Tigris wohl so etwas wie eine Sensation vollbracht. Seit fast 15 Jahren dominierte eine streng religiöse Schiitenallianz die Geschicke des Landes, sind die Posten nach Proporz auf die einzelnen Volksgruppen aufgeteilt worden. Damit ist jetzt Schluss.

  
22.05.2018 06:34:29 [Pro Asyl]
Eritrea: Ein Land im Griff einer Diktatur
Die Schutzquoten für eritreische Flüchtlinge sind zwar immer noch hoch, in einigen europäischen Ländern wird aber immer wieder behauptet, die menschenrechtliche Lage dort würde sich verbessern. Die Beiträge bei der europaweiten Eritrea-Konferenz im vergangenen Jahr widerlegen diese Mutmaßungen. 1993 wurde Eritrea, nach einem jahrzehntelangen Krieg gegen Äthiopien, unabhängig. Seitdem herrscht dort die »Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit« (PFDJ), die aus der früheren bewaffneten »Unabhängigkeitsbewegung der Eritreischen Volksbefreiungsfront« (EPLF) hervorgegangen ist.
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