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05.08.2020 09:02:00 [TAZ]
Romandebüt „Monster wie wir“
Ulrike Almut Sandig: „Monster wie wir“. Schöffling & Co. Verlag, Frankfurt a. M. 2020, 233 Seiten, 22 Euro. Ulrike Almut Sandig erzählt in ihrem fulminanten Romandebüt „Monster wie wir“ von der Allgegenwart der Gewalt. Eine Lektüre, die lange nachhallt. Der Vater ist Pfarrer. Ausgerechnet. Wenn es Probleme in der Familie gibt, schlägt er zu. Die Frau bekommt Ohrfeigen, den beiden Kindern wird der Hintern versohlt. „Wir sind wie jede gute Familie“, sagt Tochter und Erzählerin Ruth so ernüchtert wie sarkastisch. Im Rückblick auf ihre Kindheit schildert sie viele Szenen, die kaum auszuhalten sind, und was schon auf den ersten Seiten dieses präzise komponierten Romans auffällt, ist der einerseits poetische, dann aber auch gekonnt prosaische Tonfall, in dem die Gewalterfahrungen beschrieben werden.

  
05.08.2020 08:59:40 [Radio FM4]
Patti Smith - „Im Jahr des Affen“
Patti Smith, die amerikanische Alternative-Rock-Pionierin, Punk-Poetin, Spoken-Word-Künstlerin und Prosaschriftstellerin. Zu Letzterem hat Patti Smith erst spät in ihrem Leben gefunden. Bücher wie „Just Kids - Die Geschichte einer Freundschaft“ oder „M Train - Erinnerungen“ sind wunderschöner, intensiver Lesestoff. Das aktuelle Buch von Patti Smith trägt den Titel „Year Of The Monkey“ und ist letztes Jahr erschienen. Sandy Pearlman, Musiker der US-Band Blue Oyster Cult, wollte zu Beginn des Jahres 2016 zum Konzert gehen, das Patti Smith mit ihrer Band in San Francisco spielte.

  
05.08.2020 08:57:56 [Junge Welt]
Allein gegen Sachsen
Paula Irmschler: Superbusen. Claassen, Berlin 2020, 320 Seiten, 20 Euro. Seit Herbst 2018 ist Paula Irmschler Redakteurin bei der Titanic und Teil des Versuchs, das traditionsreiche satirische Herrenmagazin ein wenig jünger und weiblicher zu machen. Irmschler erhöht die Diversität in Frankfurt am Main aber noch in anderer Hinsicht: Auch als gebürtige Dresdnerin ist sie Exotin bei einer Zeitschrift, die »Zonis« bislang nur als Witzfiguren kannte. In ihrem ersten Roman »Superbusen« hat die Autorin nun ihre sächsische Herkunft als Hauptthema verarbeitet.

  
05.08.2020 08:55:33 [Der Freitag]
Ohne Zuckerzusatz
Taylor Swift veröffentlicht überraschend ein neues Album. Der reduzierte Charakter von „folklore“ steht ihr ausgezeichnet. Kein Gott wird uns aus der Pandemie retten. Aber vielleicht eine Göttin? Gerade als man glaubte, in diesem Sommer gäbe es wenig Anlass zur Freude, gleitet Taylor Swift überraschend vom Olymp herunter und beglückt ihre Jünger außerhalb ihres zweijährlichen Veröffentlichungszyklus' mit einem neuen Album, nur elf Monate nach dem vorherigen. Nichts, wirklich gar nichts scheint es zu geben, was diese Krise nicht aus den Fugen bringt.

  
05.08.2020 08:53:57 [TAZ]
Neues Album von US-Band Protomartyr
Die Band Protomartyr bringt ihr Album „Ultimate Success Today“ heraus – und zeichnet mit angejazzten Postpunk ein düsteres Bild der USA. Detroit kann ein deprimierender Ort sein. Zwar erzählt die wiederauferstandene Downtown der Midwest-Metropole mit ihren Glasfassaden und ihren blitzblanken Plätzen heute die Geschichte des Neuaufbaus, aber der Frieden wirkt trügerisch. Die soziale Spannung und Spaltung, das Brodeln, die latente Aggression sind weiter greifbar. Nicht nur bei den zahlreichen, oft schwarzen Obdachlosen, sondern auch bei den Jugendlichen aus den ärmeren Schichten und den Arbeitslosen.

  
04.08.2020 13:25:17 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Straßenrapper Luciano: „Ich habe die Fassung bewahrt“
Luciano ist der vielleicht ambitionierteste, sicher aber besterzogene Rapper seiner Generation. Mit seinem neuen Album „Exot“ will er das auch international beweisen. Eine Begegnung im Wald: Eine gepflasterte Straße führt zum Grunewald, dem Treffpunkt für Berliner Hundebesitzer. Rechts stehen Villen. Links vor dem Gelände eines von hohen Hecken umgebenen Tennisclubs parkt ein Sportwagen mit Heckspoiler, darin drei Männer, erst erkennbar, wenn man direkt vor der Fensterscheibe steht. Man winkt, man ist verabredet. Das Fenster öffnet sich einen Spaltbreit. „Moment“, ruft einer, „wir sprechen noch die Titelliste durch.“

  
04.08.2020 13:22:32 [Blick nach rechts]
Geschichte als politisches Kampffeld der Neuen Rechten
Andreas Audretsch/Claudia C. Gatzka (Hrsg.), Schleichend an die Macht. Wie die Neue Rechte Geschichte instrumentalisiert, um Deutungshoheit über unsere Zukunft zu erlangen, Bonn 2020 (J. H. W. Dietz-Verlag), 132 Seiten, 14,90 Euro. Rechtspopulisten und Neurechte greifen aus ideologischen Gründen den entstandenen Geschichtsdeutungskonsens an. Sie wollen die Geschichte umdeuten und damit instrumentalisieren. Geschichte ist auch ein politisches Kampffeld, werden doch entsprechende Bilder über die historische Entwicklung auch politisch genutzt. Dies bezieht sich auf die unterschiedlichsten Akteure und verdient wissenschaftliche Kritik. Insbesondere gilt dies für rechtsextremistische Bestrebungen, welche damit antidemokratische Konsequenzen verbinden.

  
04.08.2020 13:19:56 [Junge Welt]
Hochglanz und Pupskissen
Wie die Zeit vergeht: Gefühlt war es doch gerade gestern erst, als Jessy Lanza aus Ontario, Kanada, mit ihrem Debütalbum »Pull My Hair Back« das R’n’B-Genre einem elektronifizierten Update unterzog; in bester Gesellschaft neben Ikonika, Laurel Halo, Cooly G und ­Angel-Ho auf dem Hyperdub-Label. Tja – ganze sieben Jahre ist das her. Und wenn wir schon von Zeit sprechen: Diese nimmt sich Lanza in der Tat, wenn es ans Produzieren neuer Tracks geht. Die neue Platte trägt das Thema sogar im Titel, »All the ­Time« ist neben einer EP, verschiedenen Kooperationen mit beispielsweise Caribou und nach »Oh No« von 2016 erst das dritte Full-Length-Album der einstigen Jazz-Studentin und Musiklehrerin.
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