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 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Bücher, TV, Fernsehen, Film, Musik, Games (10)
  
15.12.2018 19:23:53 [Der Standard]
Weihnachtsfilme: Wo Kevin allein zu Haus ist
TV-Klassiker rund um den Globus. In vielen Ländern gehört der Griff zur Fernbedienung zum Festtagsritual wie das Auspacken der Geschenke. Bei manchen passionierten Filmfans ist die Vorfreude auf Weihnachten aus ganz banalen Gründen groß, die nichts mit dem Fest zu tun haben. Für sie sind die Feiertage ein guter Anlass, den Fernseher einzuschalten – schon weil auch dort das Motto "Alle Jahre wieder" lautet – und natürlich: "Wiedersehen macht Freude". Großbritannien: Obwohl es in weiten Teilen Großbritanniens selten schneit, handelt einer der populärsten Weihnachtsfilme im Vereinigten Königreich von einem Schneemann.

  
15.12.2018 19:21:25 [Der Freitag]
Trotzt den Knien, kniet!
Sachlich richtig: Prof. Schütz kann Georgien auf 32 Zeilen beschreiben, kocht Reste und fängt ekstatisch Feuer. Letztens wurde der Kaukasus als Afghanistan Europas tituliert. Georgier dürften das anders sehen. Der Legende nach kamen sie bei der Verteilung der Welt zwar zu spät, aber sangen und tanzten so herrlich, dass Gott ihnen jenes Fleckchen überließ, das er für sich reserviert hatte. Und Prometheus büßte im Kaukasus dafür, den Menschen das Feuer gebracht zu haben. Die wiederum nahmen bereits im 4. Jahrhundert das Christentum an.

  
15.12.2018 17:37:40 [Der Freitag]
Duell der Ritterinnen
Dokumentarfilm: Zwei Frauen, zwei Dokus: Ruth Bader Ginsburgs Witz schlägt Vivienne Westwoods Anti-Haltung. Ruth Bader Ginsburg wurde 1993 als erst zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen. Zwei Jahre zuvor und knapp 6.000 Kilometer Luftlinie entfernt war Vivienne Westwood erstmals zur britischen Designerin des Jahres ernannt worden. Nun kommen im Dezember sowohl über Ginsburg als auch über Westwood Filme ins Kino, ein reiner Zufall. "RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit" und "Westwood: Punk. Ikone. Aktivistin." sind dokumentarische Porträts aus den gegensätzlichen Bereichen des Rechts und der Mode und machen doch Parallelen sichtbar.

  
15.12.2018 17:34:56 [Qantara]
Neues aus dem persischen Klang-Laboratorium
Mehdi "Peter" Pirhosseinlou lebt und arbeitet als Künstler in Teheran. Mit dem von ihm gegründeten Künstler-Kollektiv "House No. 4" organisiert er regelmäßig Konzerte und Festivals im Iran. Nun bringt er mit "Gate of Tehran" ein elektronisches Klangspektakel nach Berlin. Mit ihm sprach Laura Overmeyer: Peter, was genau ist "House No. 4"? Mehdi "Peter" Pirhosseinlou: Ursprünglich ist House No. 4 ein echtes Haus. Es liegt im Stadtzentrum von Teheran und trägt die Hausnummer 4. Für Teheraner Verhältnisse ist es ein recht altes Haus, etwa 100 Jahre, traditionell gebaut mit einem Innenhof. Es ist eine kleine Oase inmitten von Hochhäusern und Neubauten.

  
15.12.2018 12:17:36 [Neue Zürcher Zeitung]
Liedkunst in Vollendung
Seit 30 Jahren versenken sich der Bariton Christian Gerhaher und der Pianist Gerold Huber in die romantische Liedkunst. Ihre neue CD, Auftakt zu einer Gesamteinspielung der Lieder Robert Schumanns, öffnet noch einmal eine neue Tür in der Liedinterpretation. An dem Schweizer Sänger Charles Panzéra bewunderte der französische Philosoph und Kulturkritiker Roland Barthes, dass er die Stimme zum Seismografen des ganzen Leibes gemacht habe, statt nur Stimmbänder und Lunge zu benutzen. An Barthes’ Ideal muss man denken, wenn man dieses Schumann-Album hört. Schon seit 30 Jahren versenken sich der Bariton Christian Gerhaher und der Pianist Gerold Huber in die romantische Liedkunst.

  
15.12.2018 12:15:49 [TAZ]
Update mit Sandwishes
Größter Pop-Appeal seit Falco: Bilderbuch aus Wien hat überraschend ein neues Album veröffentlicht. Es ist vielseitig, verspielt und groovt. „Ich glaube an ein Leben, nicht auf dieser Welt. Ich glaube an Peace, ich glaub’, ich glaub’ an Geld. Ich glaub’ an das Internet, ich glaub’ an deinen Ass. Ich glaube an die Liebe, ich lieb’ mich meistens selbst.“ Wer kann so was texten, wer kann so was singen? Nur einer: der super­smarte, supersexy Maurice Ernst von der Band Bilderbuch. Es sind die ersten Zeilen von „Taxi“, Track Nummer zwei auf dem eben erschienenen fünften Album von Bilderbuch.

  
15.12.2018 08:44:25 [Süddeutsche Zeitung]
Kino: Billard mit Matrosen
Der Spielfilm "Postcards From London" ist ein schwules, surreales Märchen über einen Jungen, der in der Großstadt zum Stricher wird. Die Großstadt als Ort der Geheimnisse und Abenteuer, als Ort zu dem man sich auf den Weg macht, wenn man 18 ist und vom Land kommt. Genau das tut Jim im Kinofilm "Postcards from London", und Regisseur Steve McLean erfindet ihm dafür den Stadtteil Soho neu: alles ist neonbeleuchtet, die Musik in den Bars laut, käufliche Jungs spielen Billard mit Matrosen.

  
15.12.2018 08:41:35 [Anderwelt Online]
„Sein - Die Kunst des Annehmens“
Poetische Weihnachtsgabe einer lebensklugen Frau. Das aufwendig und sehr ansprechend gestaltete Buch beinhaltet eine wunderbare Mischung aus Gedichten, kurzen Prosatexten und erläuternden Statements, z.B. zu der häufigen Verwendung des Glocken-Motivs bei den Fotos, die zur Illustration zwischen den Texten platziert sind: „Für mich sind sie wie ein Symbol für meine Gedichte. Sie haben eine Form und sie haben einen einfachen und doch reichhaltigen Klang, und dieser Klang weckt in jedem Hörenden eine andere Welt.“ Damit hat die Autorin selbst eine allegorische Umschreibung für die Wesenhaftigkeit ihres Buches mitgeliefert.

  
15.12.2018 06:32:22 [Süddeutsche Zeitung]
Neue Wege
Fremdgemacht & Reorientiert - jüdisch-muslimische Verflechtungen; Samstag, 15. Dezember, 19 Uhr, Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, München. "Fremdgemacht & Reorientiert": Eine Lesung mit Diskussion über jüdisch-muslimische Verflechtungen. Der Beziehungsstatus zwischen Juden und Muslimen in Deutschland lautet: Es ist kompliziert. Seit die Zahl der Geflüchteten aus den arabischen Ländern gestiegen ist, wird vermehrt diskutiert, ob sich mit der Einwanderung auch der Antisemitismus importiert habe. In den Medien dominiert - nicht zuletzt durch den Israel-Palästina- Konflikt - die Vorstellung von einem feindseligen Gegensatzpaar.

  
15.12.2018 06:29:24 [TAZ]
Nachruf auf Wilhelm Genazino: Psychologe der Angestellten
Am Freitag ist der Schriftsteller im Alter von 75 Jahren gestorben. Er wurde mit Romanen wie „Abschaffel“ und „Mittelmäßiges Heimweh“ bekannt. „Ich war lange Zeit Redakteur, aber auch als Redakteur ist man ja Angestellter“, hat Wilhelm Genazino einmal dem Bayerischen Rundfunk gesagt. „Man isst in einer Kantine, man lernt kennen, was eine Buchhaltung ist, man hat Kollegen.“ So kam Genazino, der schon mit 22 Jahren seinen ersten Roman „Laslinstraße“ veröffentlicht hatte, dann aber nicht wusste, über was er schreiben sollte, zu seinem Thema: Wilhelm Genazino war der Autor des deutschen Angestelltenromans.
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