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25.08.2019 15:33:53 [Zeit Online]
Deutschland, Deine Popstars
Bei #wirsindmehr wollte der deutsche Pop Flagge zeigen. Eigentlich aber ist er entpolitisiert. Darf man von Helene Fischer, Max Giesinger und Mark Forster mehr erwarten? Der Abend begann mit der Ansprache einer antifaschistischen Aktivistin und endete erst, als Campino sein T-Shirt ausgezogen hatte. 65.000 Menschen waren laut Polizeiangaben am 3. September 2018 auf einem Parkplatz in der Nähe des Chemnitzer Karl-Marx-Denkmals zusammengekommen, um sich das wahrscheinlich wichtigste Ereignis des vergangenen deutschen Popjahres anzusehen: ein Spontanfestival mit Musikern und Bands wie Casper und Marteria, Kraftklub, Feine Sahne Fischfilet und eben Campino samt T-Shirt und seiner Toten Hosen.

  
25.08.2019 15:32:11 [Junge Welt]
Die Superzuckerbombe
Zuviel von allem: Philip Baileys Album »Love Will Find A Way«. Wer sich das tägliche Shoot­out nicht nehmen und einen Präsidenten die Regierungsgeschäfte führen lässt, der den Bad-Hair-Day offenbar zum lebenslänglichen Prinzip erkoren hat, hat mehr als nur ein Geschmacksproblem. Der etwas andere US-amerikanische Geschmack lässt sich sogar hören, bei Philip Bailey etwa. Der Afroamerikaner war einmal Sänger bei Earth, Wind & Fi re, die in den siebziger Jahren eine recht populäre Musik zwischen R&B, Funk und Disco spielten. Das war nicht mehr der verschwitze Soul eines James Brown oder einer Aretha Franklin, eher eine elegante, sich an allerlei Kitschregionen anschmiegende Musik mit Funk-Elementen.

  
25.08.2019 15:30:36 [Deutschlandfunk Kultur]
Justin Sullivan von New Model Army: „Ich war nie ein Rockmusiker“
Das Raue des Punk, Hymnen wie U2, politische Texte: Mit diesem Mix wurde die Band New Model Army bekannt. Nun erscheint das Album „From Here“. Sänger Justin Sullivan erklärt, warum er über das Wetter singt und sich eigentlich als Soul-Musiker sieht. Oliver Schwesig: In den 80ern haben Sie angesungen gegen die Verhältnisse. Was ist davon noch übrig? Justin Sullivan: Um Gottes Willen, wo soll ich da anfangen? Vieles, was wir heute erleben, hat seinen Ursprung in der Thatcher-Ära.

  
25.08.2019 15:29:10 [Spiegel Online]
Saviano-Verfilmung "Der Clan der Kinder": Italiens Ausgeburt
Der Kinofilm "Paranza - Der Clan der Kinder" erzählt von Jugendgangs in Neapel, die nach Luxus und Status streben - auch mit Gewalt. Sie sind das Resultat einer Gesellschaft, die ihren Anstand verloren hat. Der Mann hatte an der Strandpromenade in Neapel Handyhüllen verkauft. Kurz vor Mitternacht wollte er mit einem Landsmann aus Bangladesch nach Hause gehen, ins Altstadtviertel Quartieri Spagnoli. Doch eine Gruppe Jugendlicher überfiel die beiden, griff einen sogar mit Steinen an. Der liegt nun im Krankenhaus - mit Verletzungen im Gesicht und gebrochenem Kiefer.

  
25.08.2019 15:27:09 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Toni Morrisons Roman „Beloved“: Keine Versöhnung, no, no, no
„Beloved“ ist der wichtigste Roman zur Sklaverei. Ihre Geschichte auf amerikanischem Boden begann vor 400 Jahren. Man muss das Buch jetzt wiederlesen. Ein Kopf wie ein Kontinent, das schwarze Gesicht das Meer mit weit ins Land reichenden Lagunen, das weiße Haar das Land – so stellt die Künstlerin Kara Walker die am 5.August 2019 verstorbene Toni Morrison auf dem Titelbild des „New Yorker“ vom 19. August dar. Auch ein Anflug von Medusenhaupt lässt sich erkennen, mehr als eine Ahnung von spiritueller Kraft, die Gewissheit von Autorität und Stärke, von machtvollem Wissen.

  
25.08.2019 11:20:56 [Der Freitag]
1939: Generäle ohne Mut
Zeitgeschichte: Führende Militärs wollen Hitler stürzen, um ihn am Krieg gegen Polen zu hindern. Doch wie schon ein Jahr zuvor riskieren sie nicht den Sprung über die letzte Hürde. Die Operation läuft unter dem Code Ordnen von Familienpapieren. Dass sie zum Erfolg führt, ist Ende September 1938 um einiges wahrscheinlicher als am 20. Juli 1944. Für hohe Militärs wie Geheimdienstoffiziere hat Hitler den Bogen überspannt, seit er die Sudetenkrise vorantreibt und mit Einmarsch in der Tschechoslowakei droht. Durch einen solchen Coup werde ein Weltkrieg unausweichlich und Deutschland zum Untergang verurteilt sein, sind Generaloberst a. D. Ludwig Beck, Abwehrchef Canaris, seine Mitarbeiter Oster und Groscurth, Oberst Thomas vom Heereswaffenamt, die Generäle von Stülpnagel und von Witzleben sowie Ex-Reichsminister Hjalmar Schacht überzeugt.

  
25.08.2019 11:19:07 [Zeit Online]
"Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten": Kitsch und Maschinen
Emma Braslavsky: "Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten"; Suhrkamp, Berlin 2019, 270 Seiten, 22 Euro. Jetzt spricht die künstliche Intelligenz: Emma Braslavskys Roman "Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten" verfestigt den Literaturtrend zu Visionen der nahen Zukunft. Düstere Aussichten für Berlin-Kreuzberg: Da denkt man in der Regel an Wohnungen, die sich keiner mehr leisten kann, an Drogen oder an Gewalt. Immer aber geht es darum, wie sich Menschen gegenseitig ausschließen oder verletzen oder mit Rauschmitteln versorgen: um Menschen, die anderen Menschen gefährlich werden.

  
25.08.2019 11:16:27 [TAZ]
Kunstgeschichte aufgemischt: Ins Barock geschmuggelt
Mitten in die überschwängliche Ausstattungskunst des Schlosses Caputh bei Potsdam haben vier Künstlerinnen aktuelle Arbeiten platziert. Die ersten Putten, zwischen Wolken schwebend und eine Krone schleppend, begegnen einem schon im knarzenden Treppenhaus von Schloss Caputh. Das kleine Schloss unweit von Potsdam kann mit einer barocken Ausstattung prunken, die auf das späte 17. Jahrhundert zurückgeht, als die Kurfürstin Dorothea von Holstein-Glücksburg, verheiratet mit dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm den Bau erweitern und luxuriös ausstatten ließ.

  
25.08.2019 11:14:27 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Andreas Maiers „Die Familie“
Andreas Maier: „Die Familie“. Roman. Suhrkamp Verlag, Berlin 2019. 166 S., geb. 20 Euro. „Die Familie“ ist einer von elf Teilen, die der autobiographische Romanzyklus von Andreas Maier umfassen soll. Darin kommt er noch einmal zum Ursprung zurück, puzzelt sich seine Herkunft zusammen und bringt alles ins Rutschen. Es geht los. Der Bagger fährt an der Firmenmauer entlang, dann hält er vor dem Eingangstor. Ein Mann steigt aus, schließt das Tor auf und schiebt es zur Seite. Er wartet einen Moment, blickt auf das Grundstück, steigt wieder ein. Langsam rollt der Bagger auf die Mühle zu, die im Weg stehenden Bäume räumt er ab.

  
25.08.2019 11:12:30 [Spiegel Online]
Blut, das an Federn klebt
Tommy Orange, "Dort dort". Verlag: Hanser Berlin Seiten: 288 Preis: EUR 22,00. Tommy Orange erzählt in seinem Debütroman "Dort, dort", wie das Trauma das Leben von Native Americans prägt - und spiegelt zugleich die Massaker unserer Zeit. Der Rhythmus wird schneller am Schluss. Hier ein Blick auf Dene, dort Opal, hier Blue, da Orvil. Kürzestkapitel, reihum. Zwölf Menschen von Hunderten, zeitgleich an einem Ort, allein und doch verbunden. Bis sich im Stadion in Oakland über den Sound der Trommeln der Takt von Schüssen legt. Und viele dieser zwölf zersiebt sind von Kugeln.
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