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19.09.2020 12:57:12 [Der Freitag]
Direkt in die Seele
(Über die Unendlichkeit, Roy Andersson, Schweden 2019, 78 Minuten) Kino: Roy Andersson dreht immer wieder den gleichen Film, nur ein wenig anders. Dieser ist besonders gut. Wer sind diese seltsamen Menschen? Diese Frauen und Männer, die sich wie Geister durch die Welt bewegen, auf den Straßen und in ihren Wohnungen herumstehen, denen meist banale, eben alltägliche Dinge geschehen und die anscheinend nicht wissen, wo sie hingehören? Menschen, die aus dem Fenster starren und so tun, als ob es niemanden neben ihnen gäbe, und falls doch, dass sie das auf keinen Fall interessieren dürfe. Etwa die Informationstechnikerin in ihrem Büro, die „keine Scham kennt“, wie eine Frauenstimme aus dem Off erklärt.

  
19.09.2020 12:54:52 [Junge Welt]
McCarthy-Ära: Loyalitätskontrolle per Gesetz
Geschichte: Vor 70 Jahren wurde in den USA der »McCarran Internal Security Act« verabschiedet, um die eingebildete kommunistische Unterwanderung zu bekämpfen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges eröffneten die Vereinigten Staaten von Amerika die neue welthistorische Phase des Kalten Krieges. Die Verdienste und hohen Verluste der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) bei der Niederringung des deutschen Faschismus missachtend, wurden sie und ihre Verbündeten fortan von den USA ins Fadenkreuz genommen und zum ideologischen Hauptfeind erklärt.

  
19.09.2020 12:51:57 [Deutschlandfunk Kultur]
Ausstellung im Haus der Kunst in München
Kunst, die direkt aus der Seele kommt. Im Haus der Kunst in München ist jetzt eine Ausstellung von Künstlern mit kognitiver Beeinträchtigung zu sehen. Der Kunstpädagoge Klaus Mecherlein spricht von einer großen Direktheit, die die Werke auszeichnet. Der einzige Kunstpreis von internationalem Rang für „Kunst im Kontext geistiger Behinderung“ ist der „euward“. Den Preis vergibt die „Augustinum Stiftung“ seit 20 Jahren. Künstler aus ganz Europa können sich bewerben, Gewinnern und Nominierten winkt eine Ausstellung im Münchner Haus der Kunst und ein Katalog ihres Werkes. Seit Initiierung des Preises sind Tausende Dossiers von Künstlern mit kognitiven Beeinträchtigungen zusammengekommen.

  
19.09.2020 09:10:01 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Serie „Ratched“ bei Netflix: Nerven wie Haarteile
Eine Hochstaplerin schleicht sich in eine psychiatrische Klinik – und in den Roman „Einer flog über das Kuckucksnest“. Netflix erzählt die Geschichte der Mildred Ratched, aber völlig überproduziert. Moment mal, war die Welt der vierziger Jahre gar nicht in Schwarz-Weiß? Mildred Ratched (Sarah Paulson), die eine einsame Detektivin und Femme fatale zugleich ist, fährt mit ihrem türkisfarbenen Wagen in das kalifornische Tausend-Seelen-Dorf Lucia, wo der Himmel ein buntes Gemälde ist. Sie tauscht das rote „R“ auf ihrer Brust gegen die blaue Uniform der hiesigen Psychiatrie. Diese beißt sich leider mit ihren schrill-roten Lippen, die sie vor ihren krummen Winkelzügen nochmals nachschminkt.

  
19.09.2020 09:08:17 [Deutschlandfunk Kultur]
Lieder und Tänze von Leben und Tod
Ein Festival, das sich der großen Orchestermusik widmet, hat es in diesen Zeiten schwer. Und trotzdem findet das Musikfest Berlin statt, wenn auch ohne große Gastspiele und mit reduzierten Programmen. Tragende Säule jedes Musikfestes ist das Heimspiel der Hausherren, sind die September-Konzerte der Berliner Philharmoniker. Ihre programmatischen und musikalischen Impulse reichen weit über das Festival zum Saisonauftakt hinaus. In dieser Saison wollte die Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko eigentlich an die (Wieder-) Entdeckung von Josef Suk anknüpfen, eines tschechischen Komponisten zwischen Romantik und Moderne, für den sich Petrenko schon seit langer Zeit einsetzt.

  
19.09.2020 09:06:52 [Junge Welt]
Hörbare Konflikte
Klaviersonaten und Sinfonien Ludwig van Beethovens auf dem Musikfest Berlin. Das Musikfest Berlin läuft noch bis 23. September, Igor Levit spielt am 19. und 20. September die verbleibenden zwei Konzerte der achtteiligen Reihe. Viele der zu Beethovens 250. Geburtstag geplanten Konzerte fallen aus, doch ein Kernstück des Berliner Programms blieb trotz Corona: Igor Levits Aufführung aller 32 Klaviersonaten beim Musikfest Berlin. Aber wie verteilt man sie auf acht Konzerte? Die Chronologie würde zeigen, wie Beethoven die Möglichkeiten der Gattung nutzte; welche Ansätze verschwinden, welche fortgeführt werden oder neu auftauchen. Man könnte einem Arbeitsprozess zuhören.

  
19.09.2020 09:05:00 [TAZ]
Bücher unter freiem Himmel
Umsonst und draußen: Die 90. Feira do Livro fand trotz Corona statt. Ein Streifzug durch die portugiesischsprachige Kultur und Literatur. Oberhalb der prächtigen Avenida da Liberdade feierte die Buchmesse Lissabon im Parque Eduardo VII. fast planmäßig ihr 90. Jubiläum. Um drei Monate verschoben, öffnete die Feira do Livro nach dem langen Lockdown am 27. August als erster großer Kulturevent in der portugiesischen Hauptstadt. Traditionell, nicht erst seit Covid-19, findet die beliebte Publikumsmesse unter freiem Himmel statt. In diesem Jahr allerdings war am Eingang das Händedesinfizieren obligatorisch. Mit Maske konnte man dann das Gelände kostenfrei betreten.

  
19.09.2020 09:03:45 [Süddeutsche Zeitung]
Der Barockstar
Endlich: Lang Lang wagt sich an die Goldberg-Variationen von Bach. Er hat sich lange mit den historischen Aufnahmen beschäftigt. Und sein eigenes Meisterwerk geschaffen. Selten schaffte es ein Künstler, ein Werk so untrennbar mit seinem Namen zu verbinden, wie dies Glenn Gould mit den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach gelungen ist. Gould hat diese Aria mit Variationen in den USA und darüber hinaus populär gemacht. Nun hat sich der chinesische Pianist Lang Lang nach mehr als zwanzig Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Werk dazu entschlossen, das Werk aufzunehmen. Herausgekommen ist ein erstaunliches, vielschichtig hybrides musikalisches Statement, das es so noch nicht gegeben hat.
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