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04.12.2020 19:10:39 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Paul-Heinz Dittrich wird 90
Er studierte bei Rudolf Wagner-Régeny, fand in Paul Dessau einen wichtigen Mentor und schuf Kompositionen, die von höchstem Formbewusstsein zeugen. Paul-Heinz Dittrich zum Neunzigsten. Schartig und schön, rauh und verletzlich zugleich sind die Klänge, mit denen das Solo-Violoncello das Konzert für Streichquartett, Cello und Orchester von Paul-Heinz Dittrich eröffnet. Schon das erste Motiv, akkordisch gestrichen, hat Prägnanz. Und der Komponist schämt sich nicht, allen Wiederholungs-Tabus der Avantgarden zum Trotz, just dieses Motiv am Ende des Eröffnungsmonologs noch einmal im Pizzikato spielen zu lassen.

  
04.12.2020 13:18:10 [Zeit Online]
Jutta Lampe: Die Schwebende
Sie war Star und Anti-Star zugleich, das Gesicht einer Theaterära: Die Schauspielerin Jutta Lampe galt als Königin der Berliner Schaubühne. Ein Nachruf: In der langen, reichen Laufbahn von Jutta Lampe gibt es einen auch in der Fernsehaufzeichnung noch erhaltenen Augenblick, den keine große Theatergeschichte erzählt. Aber ein magischer Moment.\r\n\r\nEr geschieht am Ende des vierten Akts von Kleists letztem Drama, in Peter Steins Inszenierung des Prinzen von Homburg 1972 an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg. Es ist eine Nachtszene, und nachdem der Homburgprinz als Feldherr und Träumer wegen der Missachtung einer kurfürstlichen Order zum Tode verurteilt wurde, scheint sich sein Schicksal kurz vor der Hinrichtung doch zu wenden.

  
04.12.2020 13:16:09 [Junge Welt]
Zerfleddert, verrauscht, verklickt
Geisterschnipselpop: Das neue Album von Oneohtrix Point Never. Es gibt Musik, die vornehmlich emotional funktioniert, über den Bauch oder auch über die Beine. Musik, die sich identifikatorisch anbietet. Und es gibt Musik, die das alles nicht tut, sondern im wesentlichen zerebral abläuft; die die Synapsen im Hirn füttert, vielleicht sogar abbildet. So eine Musik war die von Daniel Lopatin, Macher und Mind des Projekts Oneohtrix Point Never, von Beginn an. Nun traut er sich mit dem neuen Album »Magic« an eine sehr eigene Version von Pop. Oder besser: von dem, was einmal Popmusik gewesen sein könnte, als sie noch stark übers analoge Radio (und nicht übers Netz) verbreitet wurde.

  
04.12.2020 13:14:23 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Brennende Herzen aus Wachs
Hans Hipp: „Wachs zwischen Himmel und Erde“. Hirmer Verlag, München 2020. 384 S., 200 Abb., geb., 49,90 €. Hans Hipp führt in die beinahe schon versunkene Welt der Wachszieherei. Die Votivgaben als Ausdruck gelebter Volksfrömmigkeit sind eine Augenweide. Das Haus am Hauptplatz in Pfaffenhofen an der Ilm wurde erstmals urkundlich 1610 erwähnt. Seit 1897 ist es in vierter Generation in Besitz der Familie Hipp, ihres Zeichens Wachszieher und Lebzelter. Eine Handwerkskunst, die ihren Zenit lange überschritten hat. Deshalb hat sich Hans Hipp, Seniorchef der Lebzelterei und Wachszieherei gleichen Namens, daran gemacht, das reiche kulturhistorische Erbe seiner Familie – es dürfte in diesem Ausmaß einmalig in Deutschland sein – zu bewahren.

  
04.12.2020 09:10:25 [Süddeutsche Zeitung]
Jazzkolumne: Absolute Harmonie
Till Brönner, Christian Scott und Aquiles Navarro und die Bedeutung der Trompete im aktuellen Jazz. Till Brönners neues Album ist ein gutes Argument gegen die Behauptung, dass es doch ganz logisch gewesen sei, dass die Trompeter ihre Rolle als Zugpferd der Jazzgeschichte irgendwann abgeben mussten. Weil Tenorsaxofonisten ihre schamlosen Verführungskünste und Effekthaschereien vom Hauchen bis zum Röhren mit der zunehmenden Verbreitung von Mikrofonen selbst in kleinen Clubs so viel besser ausspielen konnten. Weil Pianisten die Harmonielehre mit ihren orchestralen Schlagtechniken immer deutlicher zurechtbiegen konnten.

  
04.12.2020 09:08:36 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Provokateur Harry Styles?: Ein Mann des Westens
Spitzenkragen und natürlich Nagellack: Was bedeutet es, wenn heute ein Mann Kleider trägt wie der britische Popstar Harry Styles? Er trug ein Kleid. Eigentlich konnte man das Kleid nicht so genau erkennen, er trug offenbar etwas pastellfarben Gerafftes. Kauft man die amerikanische „Vogue“, auf deren Cover er es trägt, und schlägt sie auf, dann schlägt es ein: Ja, Harry Styles trägt ein gerüschtes Gucci-Abendkleid unter seinem schwarzen, glänzenden Gucci-Smoking-Blazer und pustet einen hellblauen Luftballon auf. Im Jahr 2020 trägt der 26 Jahre alte, hübsche Popstar also ein Kleidungsstück, das eigentlich, so wie das Modemagazin, für das er es trägt, vor allem für Frauen gedacht ist.

  
04.12.2020 09:05:49 [Junge Welt]
Repression gegen G-20-Proteste: Verbissener Kampf
Jamila Baroni: Teilnahme verboten. G-20-Protest und der Prozess von Fabio V. Unrast-Verlag, Münster 2020, 304 Seiten, 18 Euro. Das Buch ist Erfahrungsbericht und politische Anklage zugleich. Seine besondere Stärke: Die Autorin hat einfach aufgeschrieben, was sie erlebte, und das in einem unaufgeregten Ton, mit Gespür für Details und einem unbefangenen Blick auf die Merkwürdigkeiten eines ihr fremden Justizsystems. Die Schilderung ihrer persönlichen Beobachtungen und Gefühle lässt die Abstrusität des Vorgehens gegen Fabio nur um so deutlicher hervortreten. Sie beginnt mit dem Abschied von ihrem Sohn am 6. Juli 2017 im Heimatort der Familie, dem norditalienischen Städtchen Feltre, als er mit Freundin Maria nach Hamburg flog, um sich dem G-20-Protest anzuschließen.

  
04.12.2020 09:03:53 [TAZ]
Japanischer Roman „Brüste und Eier“
Mieko Kawakami: „Brüste und Eier“. Aus dem Japanischen von Katja Busson. Dumont Buch­verlag, Köln 2020. 496 Seiten, 24 Euro. Natsuko ist 30 Jahre alt, lebt allein in Tokio in einer winzigen Wohnung, schlägt sich mit Aushilfsjobs durchs Leben und schreibt unablässig vor sich hin – in der schwachen Hoffnung, sich irgendwann einmal Schriftstellerin nennen zu können. Eines Tages, es ist Sommer und brütend heiß in der Stadt, kommt ihre große Schwester Makiko mit Tochter Midoriko aus Osaka zu Besuch. Beide sind gerade in einer schwierigen Phase.

  
04.12.2020 09:02:15 [Radio FM4]
Daisy Johnsons Debütroman über eine toxische Mutter-Tochter-Beziehung
Daisy Johnson war die jüngste Autorin, die je für den großen britischen Literaturpreis, den Booker Prize, nominiert wurde. Mit ihrem Debütroman kam sie bis in das Finale. Vor „Untertauchen“ veröffentlichte die Engländerin einen Kurzgeschichtenband. Dabei standen Frauen im Mittelpunkt. Das trifft auch auf den Mutter-Tochter-Roman „Untertauchen“ zu. Gretel, die Hauptfigur in „Untertauchen“, sucht ihre Mutter. Daisy Johnson nennt dieses Kapitel „Die Jagd“. Andere heißen „Das Cottage“ oder „Der Fluss“. Gretels Mutter ist eines Tages vom Hausboot am Fluss verschwunden, ihre Tochter kommt zu Pflegeltern und muss sich ihren Platz in der Welt mehr oder weniger selbst suchen.
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