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 Kategorien:
 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Literatur, TV, Fernsehen, Film, Musik, Games (11)
  
18.02.2019 17:56:18 [Junge Welt]
Kolonialismus: Eroberung und Massenmord
Geschichte: Ein Heer spanischer Konquistadoren unter Hernán Cortés begann 1519 mit der Zerstörung der indigenen Hochkulturen Mittelamerikas. Die Vernichtung der indigenen Hochkulturen Mittelamerikas wird meist mit dem Jahr 1492 in Verbindung gebracht, als zeitgleich mit der Eroberung des bis dahin arabisch dominierten Südspanien eine spanische Flotte unter dem Kommando des Italieners Cristoforo Colombo bei der Erkundung des Seeweges nach Indien auf die Inselgruppe der Bahamas stieß. Colombo hielt diese und weitere karibische Inseln zunächst für Teile Japans oder Chinas.

  
18.02.2019 17:42:41 [ZG Blog]
Sind Videospiele Kultur?
Alle Jahre wieder gibt es von (Spiele-)Journalisten einen Beitrag zu dieser Frage. Meist auch leider komplett folgenlos, da die Spieleindustrie die Spielemagazine komplett eingebettet hat, wie man an zahlreichen Advertorials, Sponsored‐Content‐Beiträgen, künstlichen Hypes, Anbiederung von Spiele‐Journalisten an die Spiele‐Industrie und vielen weiteren Phänomenen erkennen kann.

  
18.02.2019 17:40:06 [Deutschlandfunk Kultur]
Brahms‘ „Requiem“ vor 150 Jahren
Erst 35 Jahre ist Johannes Brahms alt, als 1869 sein „Deutsches Requiem“ uraufgeführt wird. Das Werk machte ihn zu einem der berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Er sagte über das Chorwerk später: „Ich habe nun Trost gefunden.“ „Johannes hat mir einige prachtvolle Sätze aus einem deutschen Requiem von sich vorgespielt, es ist voll zarter und wieder kühner Gedanken.“ Das notiert Clara Schumann im August 1866 in ihrem Tagebuch.

  
18.02.2019 15:52:18 [Der Freitag]
Gegen die Leinwand
Die künstlerische Kritik an Dieter Kosslick als Berlinale-Leiter war hart. Doch er stand auch für Zugänglichkeit statt Dünkel. Wie ungeheuer weit der Februar 2002 in Wahrheit zurückliegt, in dem Dieter Kosslick zum ersten Mal als „Grußonkel in Chief“ am roten Teppich des Berlinale-Palasts die Gäste „seiner“ Berlinale begrüßte, lässt sich am besten über Begleitereignisse erschließen. Man stelle sich vor: Der Euro war noch druckfrisch; in den wenig eingelebten Lokalen rund um den Potsdamer Platz wurde gefühlt 1:1 umgestellt. Die Attentate vom 11. September waren gerade erst passiert. Gerhard Schröder war Kanzler. Die Hartz-Kommission beraumte die erste Sitzung an. Es gab noch kein Facebook.

  
18.02.2019 15:50:25 [Deutschlandfunk Kultur]
John Travolta wird 65
„Saturday Night Fever“, „Pulp Fiction“, „Grease“ − mit diesen Filmen und dem Musical spielte sich John Travolta nach oben. Nun feiert der Schauspieler seinen 65. Geburtstag. John Travolta, wie wir ihn bislang kennen, gibt es nicht mehr. Seit Anfang Januar präsentiert sich der Hollywood-Star mit frisch rasierter Glatze. Der größte Spaß waren die vielen Reaktionen, erzählt er kürzlich im NBC-Interview: Mein neuer Look macht Schlagzeilen. „The biggest fun has been the response to it. I felt like Zoolander. My new look became headline news ...“

  
18.02.2019 12:25:10 [Junge Welt]
Kino wird es nicht immer geben
Zwischen »Kunst« und »Kosslick«: Bei der Berlinale wurde eine Ära glücklich zu Ende gebracht. Den größten aller Bären bekam am Ende erwartungsgemäß der scheidende Dieter Kosslick aus den Händen von Jurypräsidentin Juliet te Binoche. Ein gigantischer Plüschbär drohte den in den Ruhestand Geschickten förmlich zu ersticken. Beinahe sah es so aus, als wollte der Pensionär den Schmusebären in aller Öffentlichkeit gleich vor Ort penetrieren, doch das Gleichgewicht konnte glücklicherweise noch gewahrt bleiben.

  
18.02.2019 12:23:36 [TAZ]
Film und Inklusion: Freiheit inklusive
Irgendwann hat Mae die ­Faxen dicke und sagt Chris, wie es wirklich war. Dass sie abgetrieben hat. Weil die Vorstellung, ausgerechnet mit ihm ein Kind zu haben, für sie noch schlimmer ist als ein Schwangerschaftsabbruch. „Das“, sagt die Schauspielerin Elizabeth Dinh alias Mae, „ist die zentrale Szene des gesamten Films.“ „Mae goes away“ heißt dieser Film und genau darum geht es: dass eine Frau namens Mae einfach fortgeht, sich aus der Umklammerung ihrer kaputten Beziehung mit dem besitz­ergreifenden Chris befreit, sich überhaupt von ihrem gewohnten Alltag loslöst, neue Freunde und ein neues Leben kennenlernt und auf der Flucht die Freiheit sucht.

  
18.02.2019 10:31:14 [Der Freitag]
Vom Russen auf die Fresse
Techno: Nina Kraviz gehört zu den meistgebuchten DJs der Welt. Mit ihren Labels macht sie die Szene ihrer Heimat bekannt. Beginnen wir mit einer polemischen Fangfrage. Nennen Sie mir fünf weltweit bedeutende Pop-Künstler aus Russland. Einigen mag einfallen, dass die deutschen Scorpions und Modern Talking in Russland wie Weltstars gefeiert werden. Andere erinnern die politische Punk-Band Pussy Riot, jedoch weniger wegen ihrer prägenden Alben. Anfang des Jahrhunderts gab es das seinerzeit skandalöse, weil knutschende Duo t.A.T.u., das es immerhin zum globalen One-Hit-Wonder schaffte.

  
18.02.2019 10:29:26 [Rationalgalerie]
Dimensionen der Gewalt: Die Berlinale im Sog der Macht
Spätestens mit den "Gelbwesten" und deren bescheidener Gewalt im Widerstand gegen Lohnraub, Entlassungs-Terror und Steuer-Folter ist die Gewalt wieder Thema der gesellschaftlichen Debatte geworden. Die vier folgenden Filme der Berlinale handeln von den unterschiedlichen Formen und Quellen der Gewalt. Der Film „Vice“ ist ein gut gespielter Dokumentarfilm mit Christian Bale als Dick Cheney über den US-Vizepräsidenten, der mit dem Tarnbegriff "Krieg gegen den Terror" den Irak mit einem brutalen, immer noch andauernden Krieg überzogen hat. Als Triebfeder erkennt der Regisseur Adam McKay neben dem persönlichen, unersättlichen Ehrgeiz von Dick Cheney durchaus die unersättliche Gier der Rüstungsindustrie nach Maximalprofiten und die Formierung staatlicher Repression.

  
18.02.2019 06:31:04 [Der Freitag]
Der Sinn des Sehens
Warum der Film eine unzeitgemäße Kunstform ist – und gerade deshalb so schützenswert wie die Oper oder das Kammerkonzert. Die Ehe zwischen Film und Kino ist nur noch eine offene Beziehung. Der Film findet schon lange nicht mehr ausschließlich auf der großen Leinwand, dem einstigen Ehebett, statt, sondern seit den 1950er Jahren auch im Fernsehen, später auf VHS oder DVD und inzwischen auf Streamingplattformen wie Netflix oder Mubi. Das Kino und seine Verfechter verhalten sich wie Gehörnte. Sie wollen sich nicht daran gewöhnen, dass dem Film die Monogamie fremd ist.

  
18.02.2019 06:29:16 [TAZ]
Viele Worte für die eine Sache
Das war die Berlinale. Die Wettbewerbsbeiträge waren kaum der Rede wert. An der Programmgestaltung lässt sich für die neue Leitung also durchaus ein Profil entwickeln. Bevor es losging, hieß es erst einmal Abschied nehmen. Die Leinwand auf der Bühne im Berlinale-Palast zeigte für ein paar Minuten das riesige Schwarz-Weiß-Konterfei des Schauspielers Bruno Ganz, dessen Tod wenige Stunden vorher vermeldet geworden war. „Wir denken an alle, die heute nicht hier sein können“, hatte die Moderatorin Anke Engelke das Gedenken an den großen Schweizer Darsteller angekündigt.
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