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 Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (10)
  
19.10.2018 08:57:41 [Telepolis]
SWIFT: Der lange Arm des Donald Trump
Das Weiße Haus will mit allen Mitteln erreichen, dass der Iran vom internationalen Zahlungsverkehr abgeklemmt wird. Es war der Handelskrieg zwischen den USA und China, der das Herbstreffen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank auf der indonesischen Ferieninsel Bali am vergangenen Wochenende nach außen dominierte, einer Zusammenkunft, die mit all' ihren komplizierten Zahlen, den sorgsam auf Betäubungsmittelniveau herabgeödeten Statements außerhalb von Finanzwelt und internationaler Politik kaum jemand wahr nahm. Man lächelt, man schüttelt sich die Hände, man verschickt viele Pressemitteilungen.

  
19.10.2018 08:53:58 [Deutschlandfunk]
„Cum-ex-Files“: Organisierte Kriminalität in Nadelstreifen
Bei Cum-ex-Geschäften lassen sich Aktionäre vom Staat Steuern rückerstatten, die sie nie gezahlt haben. Viele dachten, diese Praxis sei längst unterbunden. Doch die Geschäfte laufen weiter, in abgewandelter Form, wie internationale Recherchen zeigen. Der Gesamtschaden: mehr als 55 Milliarden Euro. 180.000 Seiten Unterlagen. Vertrauliche Unterlagen. Ermittlungsakten. Verdeckte Recherchen. Und ein Top-Anwalt, der jahrelang Cum-Ex-Geschäfte in großem Maßstab aufgezogen hat. Er ist jetzt Kronzeuge im wohl größten steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren der deutschen Geschichte.

  
19.10.2018 08:41:12 [Makronom]
Die Implikationen des deutschen Exporterfolgs
Teile des deutschen Leistungsbilanzüberschusses sind darauf zurückzuführen, dass Deutschlands realer Wechselkurs unterbewertet ist. Um diesen zu erhöhen, müssten die Löhne stärker steigen. Ich habe es endlich geschafft, dieses exzellente eBook über Deutschlands außergewöhnlichen Aufholprozess zu lesen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist seit der globalen Finanzkrise stärker gewachsen als das französische oder das der Eurozone, wie der folgende Chart zeigt.

19.10.2018 06:31:36 [A&W-Blog]
Lohn- und Sozialdumping – Wettbewerbsrecht als Ausweg
Der Kampf gegen grenzüberschreitenden Sozialbetrug und -missbrauch kann am besten mit dem Ringen gegen das mythische Monster Hydra beschrieben werden – die vielköpfige Wasserschlange der griechischen Sagen. Dieser Konflikt ist ungleich, weil jedes Mal zwei neue Köpfe wachsen, wenn einer abgehackt wird. Gelingt es den Gewerkschaften, einen Fall der Unterentlohnung aufzudecken, sind gleich wieder zwei neue da. Das europäische Wettbewerbsrecht könnte ein geeignetes Schwert gegen die Hydra sein.

  
18.10.2018 20:37:39 [Ökonomenstimme]
Nobelpreis für Weitsicht
William Nordhaus und Paul Romer integrieren Klimawandel und technologische Innovationen in die langfristige makroökonomische Analyse. Dafür haben sie zurecht den Nobelpreis erhalten. Bis in die neunziger Jahre mussten Ökonomen das Wirtschaftsgeschehen anhand von Modellen– wie zum Beispiel dem Solow Modell – erklären, die einen schwerwiegenden Nachteil hatten: technischer Fortschritt musste als vorgegeben – und unerklärt – vorausgesetzt werden. Weil das langfristige Wachstum des Pro-Kopf Einkommens jedoch hauptsächlich durch den technischen Fortschritt bestimmt wird, war es kaum möglich, befriedigende Antworten darauf zu finden, warum die Menschheit seit der industriellen Revolution deutlich höhere Fortschritte im Pro-Kopf Einkommen und im Wohlstand allgemein erlebt hat und warum einige Länder schneller wachsen als andere.

  
18.10.2018 19:26:49 [Tagesschau]
Cum-Ex-Geschäfte: Asoziale Geldmacherei
Cum-Ex, Cum-Cum oder wie auch immer dieses Netzwerk aus Steuerberatern, Bankern und vermögenden Kunden die Geschäfte nennen mag: Diese Art Geldmacherei ist asozial. Wer Aktienpakete so lange hin- und herschiebt, bis es dem Finanzamt kaum noch möglich ist, durchzublicken und wer es mit diesem bewussten Verwirrspiel auch noch schafft, am Ende zu Unrecht Steuergeld ausgeschüttet zu bekommen, ist nichts anderes als ein Schmarotzer. Selbst das Wort "Gier" ist in diesem Fall noch zu beschönigend.

  
18.10.2018 16:45:49 [Blickpunkt WiSo]
Sechs Lügen über den internationalen Handel
Man sollte nicht alles glauben, was über internationalen Handel und Freihandelsabkommen erzählt wird: Sechs falsche Behauptungen – und wie man sie widerlegt. Nach 500 Tagen der Präsidentschaft von Donald Trump ist klar, dass zwischen seinen Aussagen und der Wahrheit kein systematischer Zusammenhang besteht. Er prahlt sogar mit seinem mangelnden Interesse an der Wahrheit, indem er darauf hinweist, dass er keine Ahnung hatte, was das US-Außenhandelsdefizit mit Kanada war, als er den kanadischen Premierminister Justin Trudeau mit einem angeblichen »100 Milliarden Dollar Handelsdefizit« konfrontierte. (Die tatsächliche Zahl liegt bei etwa 20 Milliarden Dollar.)

18.10.2018 14:56:23 [Konjunktion]
Fed: September-Protokoll zeigt, dass die US-Notenbank weiterhin die Zinsen erhöhen will
Im letzten Artikel Trump vs. Federal Reserve: Wer wird der Schuldige sein, wenn die Märkte zusammenbrechen? schrieb ich über den plötzlichen Meinungswechsel Donald Trumps bzgl. der Fed-Politik. Im US-Wahlkampf 2016 hatte er noch die US-Notenbank scharf kritisiert, weil diese die Aktienpreise inflationieren würde. Jetzt scheint es so zu sein als WOLLE Trump, dass genau diese Aktienpreise inflationiert werden.

  
18.10.2018 11:20:07 [Brave New Europe]
Denmark in the hands of the capital markets?
I was invited to Copenhagen last week to talk about the euro crisis and its impact on nations such as Denmark, which still have their own currency, but which are quite firmly pegged to the euro. At the conference it was remarkable to what degree Danish economists and Danish politicians are influenced by the euro ideology in terms of economic policy and how a country like Denmark, which actually has considerable room for manoeuvre in its economic policy, tends not to make use of it under the influence of prevailing neo-liberal economic dogma.

18.10.2018 11:17:19 [Blog Steuer-Gerechtigkeit]
Warum die Bundesregierung mit ihrer Blockade der Konzerntransparenz uns allen schadet
Derzeit blockiert die Bundesregierung maßgeblich in Brüssel eine Maßnahme zur Veröffentlichung länderbezogener Konzernbilanzdaten. Bürger und die Politik Europas könnten sich mittels dieser Daten aus dem Schwitzkasten der weltweit mächtigsten Lobbyisten und Steuervermeider befreien. Bisher jedoch verkennt die Bundesregierung sowohl die innewohnene Chance für eine Erneuerung des Europäischen Projekts als auch das große Gewicht der EU als Standardsetzer in der Weltwirtschaft. Seit der globalen Finanzkrise 2007/2008 haben Journalisten durch Enthüllungen und aufwändige Recherchen das industrielle Ausmaß der Steuertrickserei durch die größten wirtschaftlichen Akteure weltweit ansatzweise aufgezeigt.
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