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 Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (7)
  
19.08.2018 09:10:46 [Goldseiten]
Der Mythos, Zentralbanken seien politisch unabhängig
Die Zentralbanken haben sich immer stärker in den Dienst von vor allem Staaten und Banken gestellt. Die Probleme, die daraus erwachsen, sind größer, als vielfach angenommen wird. US-Präsident Donald J. Trump hat in einem Interview am 19. Juli 2018 die Zinsanhebungen der US-Zentralbank (Fed) öffentlich kritisiert. Er sei "nicht glücklich", dass die Zinsen steigen, denn das könnte die US-Wirtschaft gefährden. Trumps Worte sorgten für große Aufregung in den Finanz- und Währungsmärkten: Will der US-Präsident etwa die Geldpolitik der Fed beeinflussen?

  
19.08.2018 07:04:42 [Junge Welt]
Kaiser von Kreta
Das deutsche Staatsunternehmen Fraport hat sich Griechenlands Flughäfen unter den Nagel gerissen. Jetzt wird »modernisiert«. Für 1,2 Milliarden Euro hat der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport vor zwei Jahren 14 griechische Flughäfen übernommen. Seither wird »modernisiert«, »überholt« und gebaut, um aus den »Schrott-Airports«, wie Die Welt 2016 in einem Artikel spottete, Geldfabriken zu machen. Fraport, zur Hälfte im Besitz des Landes Hessen und damit ein deutscher Staatsbetrieb, setzt in Griechenland auf einen erfahrenen Chefantreiber, den in Österreich geborenen Alexander Zinell.

  
19.08.2018 07:01:23 [A&W-Blog]
Geldpolitik im Euroraum: Kein Stop-and-go mehr!
Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) – also die Steuerung von Zinssätzen bzw. der kurzfristigen Mittel für Banken – ist eine wichtige Stellschraube für die ökonomische Entwicklung in der Eurozone. Von unkonventioneller Geldpolitik spricht man, wenn Zentralbanken vor allem bei Erreichen der „natürlichen“ Zinsgrenze um Null zu anderen Methoden der Liquiditätsversorgung greifen müssen. Sie dehnen dabei ihre Bilanzsummen, z. B. durch Anleihekäufe zur Versorgung von – vor allem – Banken, mit Zentralbankgeld weiter aus.

  
19.08.2018 06:58:36 [Infosperber]
«Diese Initiative ist längst überfällig»
Gift im Trinkwasser, unterbezahlte Jobs, Kinderarbeit: Firmen mit Sitz in der Schweiz sollen für solche Vergehen künftig haften. Als Pablo Fajardo das Licht der Welt erblickte, war es im ecuadorianischen Amazonas bereits stockdunkel. Eine Erdölfirma aus Texas hatte ihre Bohrtürme zwischen Urwald, Flüssen und Indigenen aufgebaut und damit begonnen, das schwarze Gold in Richtung Norden zu pumpen. Das Gas, das bei der Gewinnung von Erdöl zusammen mit dem ins Bohrloch eingelassenen Wasser und den Chemikalien an die Oberfläche schiesst, wurde verbrannt, das Schwermetall haltige Wasser ohne Aufbereitung in die Flüsse geschüttet.

  
18.08.2018 19:56:26 [Brave New Europe]
The economic battlefront has been drawn: let the battle commence
The EU political elite simply cannot shake off its subservience to financial corporations, as Carl Bildt’s tweet once again proves. Democracy plays no role in his vision for Europe. There will have to eventually be a battle for what sort of Europe we want and let us hope it will not be that being propagated by the current EU leaders. There is an element of truth to what Bildt says. The EU does not direct how a government may spend their funds. Nor does it set a limit on public spending. What it does set is a limit on deficit spending. But then, Bildt makes that point too, and in a most uncomfortable fashion.

  
18.08.2018 19:53:52 [Amerika 21]
Flughafen München GmbH: Geschäfte mit fragwürdigem Partner in Honduras
Die Munich Airport International, ein Tochterunternehmen der Flughafen München GmbH (FMG), berät eine honduranische Firma beim Bau eines neuen Flughafens. Dieses Geschäft darf nach Auffassung von Menschenrechtsaktivisten wie auch der Fraktion der Grünen im Bayerischen Landtag nicht stattfinden, denn dem Eigentümer der Flughafengesellschaft in Honduras werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Am Montag informierten der Landtagsabgeordnete der bayerischen Grünen, Christian Magerl, sowie das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit bei einer Pressekonferenz über das aus ihrer Sicht zweifelhafte Geschäft.

  
18.08.2018 17:43:15 [Spiegel Online]
Brückeneinsturz in Genua: Kaputtgespart
Selten wurde so dramatisch an der Erneuerung öffentlicher Substanz gespart wie zuletzt im Euroraum - und dort nirgendwo so viel wie in Italien. Auch diese Tatsache gehört auf die Liste möglicher Gründe für die Genua-Tragödie. Klar hat es etwas Unerhörtes, wenn Italiens polternd rechter Innenminister für die Katastrophe von Genua reflexartig seine Lieblingsfeinde in Brüssel mitverantwortlich macht. Bevor überhaupt irgendetwas zur Ursache geklärt ist. Was Populisten wie Matteo Salvini halt so tun, um die eigene Gefolgschaft mit Feindbildern zu bedienen.
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