Net News Express

 
       
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 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Bücher, TV, Fernsehen, Film, Musik, Spiele (3)
  
28.03.2017 14:16:48 [Junge Welt]
Stutzflügel, erzähl!
Geschichten von Glamour und Selbsthass: Das Album »Room 29« von Jarvis Cocker und Chilly Gonzales. Schön, Chilly Gonzales und Jarvis Cocker machen gemeinsame Sache. Und das seit mittlerweile fünf Jahren. In großen zeitlichen Abständen gingen sie immer mal wieder für ein, zwei Tage in Paris ins Studio, um einen »Liederzyklus aus dem 19. Jahrhundert«, wie sie ihr gemeinsames Album halb ernst nennen, aufzunehmen. »Room 29« heißt das live und ohne Overdubs eingespielte Werk. Man kann, nein, man soll sich zurücklehnen oder hinlegen, zuhören, ruhig ein bisschen nostalgisch werden, träumen. Temperamentvoll ist keines der 16 Stücke, sie bestehen aus relativ unkomplizierten, mitunter von Satie, Brahms, Hollywood-Filmmusiken der 30er und neoklassischer Lounge-Musik inspirierten, angemessen zärtlich hingetupften Klaviermelodien, Ouvertüren und Reprisen sowie dem auffallend nuancierten Sprechgesang Jarvis Cockers.

  
28.03.2017 11:15:41 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Schauspielerin Christine Kaufmann ist gestorben
Die Schauspielerin Christine Kaufmann ist tot. Sie starb in der Nacht zu diesem Dienstag im Alter von 72 Jahren, wie ihr Management mitteilte. Zuletzt hatte sich die Familie sehr besorgt über den Gesundheitszustand der erkrankten Künstlerin geäußert. Christine Kaufmann war ein Kinderstar: Geboren am 11. Januar 1945 in Lengdorf in der Steiermark als Tochter eines ehemaligen deutschen Offiziers und einer französischen Maskenbildnerin wurde sie als Siebenjährige in die Ballettschule des Theaters am Gärtnerplatz aufgenommen. 1952 wechselte sie zum Bayerischen Staatsopernballett, und 1953 wurde sie von Regisseur Viktor Tourjansky für den Zirkusfilm „Salto mortale“ entdeckt.

  
28.03.2017 06:35:26 [Junge Welt]
Folgenschwerer Kompromiss
Geschichte: Vor 70 Jahren stimmten die italienischen Kommunisten der Aufnahme des mit Mussolini geschlossenen Konkordats in die Verfassung der neuen Republik zu. Die Debatte über die Ausarbeitung der Verfassung der Italienischen Republik fand im Vorfeld des Kalten Krieges statt, den US-Präsident Harry Truman mit seiner berüchtigten Doktrin der »Eindämmung des Kommunismus« (»Containment«) am 12. März 1947 einläutete. Der starke rechte Flügel der Democrazia Christiana (DC) hatte sich wie auch die Liberalen von dem während des antifaschistischen Befreiungskrieges gegen Hitlerdeutschland verkündeten Ziel, eine antifaschistisch-demokratische Nachkriegsordnung zu errichten, losgesagt. Ihr führender Repräsentant, Premier Alcide De Gasperi, beugte sich dem von der katholischen Kirche und Washington vorgegebenen Kurs und schaute im Dezember 1946 tatenlos der Wiedergründung der faschistischen Partei Benito Mussolinis in Gestalt des Movimento Sociale Italiano (MSI) zu.
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