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 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Bücher, TV, Fernsehen, Film, Musik, Games (4)
  
17.12.2017 21:59:23 [Junge Welt]
Beethoven liest
Der bürgerlich-revolutionäre Komponist war ein aufmerksamer Zeitgenosse – ein Sammelband geht der Frage nach der Lektüre des Musikers nach. So hell Ludwig van Beethovens Stern in der klassischen Musik leuchtet, so weit im dunkel liegen große Teile seiner Bonner Kindheit und Jugend. Selbst auf das Geburtsdatum im Dezember 1770 ist mangels weiterer Dokumente bis heute nur ungefähr aus dem Taufbucheintrag zu schließen. Die Grundschule besuchte er für drei oder vier Jahre.

  
17.12.2017 18:58:08 [Junge Welt]
Das Ohr fremdelt freudig
Ultimative Gebrauchsanweisung fürs Fest: Bachs »Weihnachtsoratorium«, interpretiert vom Ensemble Resonanz. Alles an dieser Weihnachts-CD ist innig, auch ihr Witz. Als festliches Emblem hat das Hamburger Ensemble Resonanz, beheimatet im Feldstraßen-Bunker direkt neben der Spielstätte des FC St. Pauli, einen Goldesel aufs schwarze Cover setzen lassen. Das entbehrt nicht der Selbstironie. Jeder der Musiker hätte nach dem Studium bei einem der hochbezahlten Sinfonieorchester anfangen können. Aber sie wollten »ihr Ding«, wollten selbst bestimmen, basisdemokratisch und anspruchsvoll.

  
17.12.2017 13:45:40 [Junge Welt]
Rücksichtslos verheizt
Geschichte: Die 8. italienische Armee kämpfte Ende 1942 an der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetunion. Ihre Zerschlagung beförderte den Sturz Mussolinis. Die Niederlage des deutsch-italienischen Afrikakorps unter Feldmarschall Rommel bei El Alamein im Oktober/November 1942 und die folgende Niederlage der Hitlerwehrmacht im Januar 1943 bei Stalingrad leiteten die Krise des Faschismus in Italien ein. Weniger bekannt ist, dass dazu der Untergang der italienischen 8. Armee, der sogenannten Armata Italiana in Russia (ARMIR), auch als Ostarmee bekannt, im November/Dezember 1942 beitrug.

  
17.12.2017 07:07:42 [Qantara]
Glanz und Fluch der heiligen Stadt
Kurz nach Trumps Jerusalem-Entscheid eröffnet im Jüdischen Museum in Berlin die Ausstellung "Welcome to Jerusalem" – eine faszinierende Schau einer Stadt, die mit einer Schicht von Heiligkeit überlagert ist. Nur kein Fehler, kein falscher Zungenschlag! Gerade jetzt. Seitdem Donald Trump Jerusalem als "die ewige Hauptstadt des israelischen Staates" ausgerufen und die Spielregeln der Politik im Nahen Osten ordentlich durcheinandergewirbelt hat, ist die Stadt mehr denn je ein religiöses und soziales Minenfeld. Und nun der Paukenschlag: Vier Tage nach Trumps Jerusalem-Entscheid wird in Berlin eine Ausstellung eröffnet, die seit Jahren geplant und vorbereitet war.
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