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 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Bücher, TV, Fernsehen, Film, Musik, Games (4)
  
17.10.2017 17:59:53 [Deutschlandfunk Kultur]
St. Vincent: "Masseduction"
Die schlau-charmante Verführerin. Hätten Kate Bush und Prince ein gemeinsames Kind gezeugt, wäre es wohl wie Annie Clark alias St. Vincent: Schrill, zynisch, wunderbar. Auf dem neuen Album "Masseduction" ist sie zeitkritisch, geht aber auch mit sich selbst hart ins Gericht. "Du machst einfach ein besseres Album als beim letzten Mal. Und als ich mit diesem anfing, habe ich nicht an die Erwartungen gedacht. Aber ich habe mehr Zeit investiert, als in jedes andere - um sicherzustellen, dass die Songs hieb- und stichfest sind".

  
17.10.2017 12:35:34 [Der Tagesspiegel]
TV-Serie "Babylon Berlin": Der Gebührenzahler schaut erst mal in die Röhre
Wir Beitragszahler finanzieren mit "Babylon Berlin" eine Serie, die erst im Privatfernsehen läuft. Danke, ARD, dass wir in der zweiten Reihe sitzen. Es hat ein bisschen geruckelt, einige Sky-Zuschauer hatten Probleme mit dem Empfang, aber im Großen und Ganzen darf man den Start der deutschen Superserie „Babylon Berlin“ am Wochenende für geglückt halten. Wer den Privatsender abonniert hat, darf nun im Berlin der Zwanziger schwelgen – und dem Rest der Republik davon erzählen. Denn der Gebührenzahler schaut erst einmal in die Röhre.

  
17.10.2017 06:38:45 [Süddeutsche Zeitung]
"Happy End" im Kino
Michael Haneke ist zu weiß und zu bürgerlich, um etwas anderes zu zeigen als sein eigenes Milieu. Aber das tut er in "Happy End" großartig. Eine Ahnung vom Ende weißer Privilegien. Vor einigen Jahren, als sein Film "Liebe" ins Kino kam, schien es eine Zeit lang, als habe sich Michael Haneke einen Twitter-Account zugelegt. Dort waren regelmäßig kleine, in teutonischem Pseudo-Englisch verfasste Perlen der Arroganz zu lesen. "Ich habe einen Film über Schlaganfälle gemacht, und alles, was ich dafür bekommen habe, war dieses T-Shirt, eine Goldene Palme und fünf Oscar-Nominierungen", stand da etwa.

  
17.10.2017 06:35:59 [Junge Welt]
Bruch mit der EU
Stéphanie Henette, Thomas Piketty, Guillaume Sacriste, Antoine Vauchez: Für ein anderes Europa. Vertrag zur Demokratisierung der Euro-Zone, C. H. Beck Verlag, München 2017. 89 S., zehn Euro. Der Ökonom Thomas Piketty formuliert mit Kollegen unorthodoxe Ideen zur Stabilisierung der Euro-Zone. Derzeit wimmelt es an Vorschlägen zur Rettung der EU und der Euro-Zone. Nachdem mit Emmanuel Macron in Frankreich ein Hoffnungsträger des europapolitischen Mainstreams ans Ruder gekommen war, wurde nach der Bundestagswahl allenthalben eine deutsch-französische Initiative zur Stabilisierung der Währungsunion erwartet.
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