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 Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (15)
  
28.03.2017 17:20:16 [Le Bohémien]
Keine Grenzen, nirgends
Wenn „Grenzüberschreitung“, Freizügigkeit und Entwurzelung als höchstes Freiheitsziel gelten. Der „Grenzüberschreitende Lebensentwurf“ ist „in“. Er hat viele Namen, in denen er zum Ausdruck kommt. Kosmopolitismus, Globalismus, Multikulturalismus, Transnationalismus. Sie meinen nicht alle dasselbe, lassen sich aber in ihrer Verwendung auf ein sich überschneidendes ideologisches Grundmotiv herunterbrechen. Aus diesen Zutaten ist nicht mehr nur die Suppe des hippen, linksgrünen Lifestyles des 21. Jahrhundert gekocht. Und längst nicht alleine die radikale Linke subsumiert all dies unter dem Slogan „no borders, no nations“. Migrationsbewegungen und Transformationsprozesse, die durch diese Begriffe mitunter beschrieben werden sollen, sind in Großstädten seit Jahrzehnten Realität.

28.03.2017 17:02:29 [BüSo-Bürgerrechtsbewegung Solidarität]
Zurück zur Raumfahrt und zum Amerikanischen System der Politischen Ökonomie
US-Präsident Donald Trump sprach letzte Woche bei zwei verschiedenen Gelegenheiten davon, daß man das „Amerikanische System“ erneuern müsse, und er definierte dieses System völlig zutreffend als als: Aufbau einer großen Industrienation, Schutzzölle, fairer Handel, Infrastrukturinvestitionen und gute Arbeitsplätze. Als historische Vertreter dieser Politik nannte er namentlich Alexander Hamilton, die Präsidenten George Washington, Abraham Lincoln und William McKinley sowie den Staatsman

28.03.2017 15:33:57 [Start Trading]
DAX: Korrekturgefahr beachten!
Der DAX hält sich eine Korrektur bisher vom Leib. Er kann wieder ansteigen, obwohl der Wochenstart negativ war. Der Index notiert jetzt erneut über 12.000 Punkten und die Anleger machen es sich auf diesem Niveau gemütlich, in der Hoffnung, das Gröbste wäre ausgestanden. Diese Deutung des Marktes wäre voreilig, denn der DAX ist noch immer in Gefahr. Anleger sollten mit folgendem Fahrplan rechnen.

28.03.2017 14:28:28 [Godmode-Trader]
So kann es nicht weitergehen
Es geht ein politischer Ruck durch die Welt. Das ist richtig so, denn eines der Grundprobleme unserer Gesellschaft wird konsequent ignoriert. Wer sich fragt, wieso es den Brexit gibt und Donald Trump Präsident geworden ist, muss nicht lange nach Gründen suchen. Sie liegen eigentlich auf der Hand. Verstanden wird es von der Politik trotzdem nicht. Das kann nicht gut enden. Das Grundproblem ist in Grafik 1 dargestellt. Gezeigt wird die Entwicklung der mittleren US-Haushaltseinkommen, des Mindestlohns und der Wall Street Boni. Daten zu allen drei Zeitreihen gibt es seit 1987. Sie wurden auf dieses Jahr normiert, sodass alle drei Zeitreihen im Jahr 1987 mit dem Wert 100 beginnen.

  
28.03.2017 12:42:33 [Telepolis]
Bankgewinne durch Steuerflucht
Oxfam hat die Finanzflüsse von 20 europäischen Großbanken untersucht, die angeblich hohe Gewinne in europäischen Steueroasen machen. Eigentlich ist es nicht mehr verwunderlich, wenn nach den großen Firmen wie Apple, Starbucks, Fiat und anderen, nun auch bekannt wurde, dass die Banken wohl die gleichen Steuerschlupflöcher nutzen, um Gewinne zu machen oder zu maximieren. Auch sie verschieben offenbar zur Steueroptimierung Gewinne im großen Stil in Steueroasen, um Steuern zu umgehen. Das legt jedenfalls eine Untersuchung der Entwicklungsorganisation Oxfam nahe. Luxemburg sticht in Europa besonders hervor, wo der Steuerdumper Jean-Claude Juncker für die Schaffung der Schlupflöcher mitverantwortlich war. So ist kaum verwunderlich, wenn Brüssel nur zaghaft versucht, die Steuerparadies in Europa zu beseitigen.

28.03.2017 12:35:27 [Makroskop]
Target2-Salden und ihre Risikobewertung
Die TARGET2-Salden erreichen jüngst neue Höchststände. Die Folgen eines Austritts eines Landes aus dem Euro-System oder gar das komplette Auseinanderfallen des Währungsraumes wird angesichts anstehender Wahlen vermehrt diskutiert. Die technische Seite des Themenkomplexes ist inzwischen wohl für alle beteiligten Seiten geklärt und unstrittig. Die Buchungssätze werden allseits richtig beschrieben, auch von Sinn e. a. . Es wird von allen eingeräumt, dass Zahlungssystem und Kreditsystem zwei Paar Schuhe sind, dass also TARGET2 kein eigenes Kreditsystem darstellt. Es ist vielmehr Teil des Zahlungssystems im Euro-System, zudem ein sehr effektives, kostengünstiges, über das täglich Zahlungen im Umfang des deutschen Bruttoinlandslproduktes abgewickelt werden.

  
28.03.2017 11:03:32 [Makronom]
Warum der Kapitalismus vor seinen größten Fans geschützt werden muss
Der Wahlkampf hat die Debatte um die soziale Gerechtigkeit in Deutschland wiederbelebt – was bei manchen Menschen offenbar Ängste um den Fortbestand der kapitalistischen Ordnung auslöst. Aber gerade aus einer konsequent kapitalistischen Perspektive ist es notwendig, zu hohe Ungleichheiten durch Umverteilung zu korrigieren.

28.03.2017 11:01:01 [Konjunktion]
US-Dollar-"Abverkauf"
China, Japan, Belgien, die Schweiz und Saudi-Arabien werfen Milliarden auf den Markt. Trotz der steigenden Aktienkurse und eines erstarkenden US-Dollars kurz nach der US-Wahl war meine Prognose, dass der US-Dollar nur einen kurzfristigen Höhenflug erleben wird, für viele nicht nachvollziehbar und aufgrund der damaligen Entwicklung nicht absehbar. Doch zwischenzeitlich ist genau das eingetreten, wovon ich Ende November bzw. im Dezember mehrfach schrieb: der US-Dollar wird ausverkauft und im Anschluss zum Abschuss freigegeben.

  
28.03.2017 09:10:19 [Bankhaus Rott + Frank Meyer]
Kapitalquote sinkt, Bonuspool wächst. Grüße aus der Schweiz
Die Credit Suisse Group hat laut CEO Thiam zu wenig Kapital. Für eine Erhöhung des Bonuspools scheint die Portokasse jedoch noch auszureichen. Ein Statusbericht aus einem sterbenden Sektor, der nur noch bei den Tantiemen von alter Größe träumt.

28.03.2017 08:17:22 [Gewerkschaftsforum]
Digitaler Kapitalismus ohne Arbeit?
Wirtschaftspolitische Informationen von ver.di: Die Digitalisierung verändert weitreichend Inhalte und Strukturen von Wirtschaft und Arbeit. Doch ob es zu steigender Erwerbslosigkeit kommt und wie sich die Einkommensverteilung und der Sozialstaat entwickeln, ist keine technologische Frage, sondern eine der ökonomischen Entwicklung und der Kräfteverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit. Produktivitätszuwächse müssen für höhere Löhne, kürzere und bessere Arbeit und eine Ausweitung gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen genutzt werden. Die Digitalisierung erfasst nahezu alle Wirtschaftsbereiche und Arbeitsfelder und führt zu großen Veränderungen und Herausforderungen für die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften.

28.03.2017 06:30:28 [Griechenland-Blog]
Griechenland verbietet anonyme Zahlungsmittel
Mit Wirkung ab dem 23. März 2017 wurde in Griechenland die Verwendung sogenannter anonymer Zahlungsmittel (Prepaid-Karten, E-Money usw.) strikt verboten. Konkret setzte das griechische Finanzministerium mit der vollumfänglichen Aktivierung der Bestimmungen des Gesetzes N. 4446/2016, mit denen ein Verbot der Nutzung anonymer elektronischer Zahlungsmittel vorgesehen wird, den anonymen Geschäftsvorgängen mittels E-Banking, Prepaid-Karten und sonstiger elektronischer Zahlungsmittel ein Ende. Angeblicher Zweck der Maßnahme ist, der Wäsche „schmutziger“ oder „schwarzer“ Gelder zu begegnen.

  
27.03.2017 21:30:23 [Junge Welt]
Flat Tax für Millionäre
Rom lädt Superreiche mit Pauschalsteuer ein. Berlin gibt sich empört. Italien will nach oben aufschließen. In der Tabelle des Netzwerks Steuergerechtigkeit rangiert Rom nur auf Platz 58 der größten Steueroasen im Jahre 2015. Deutschland ist achter, Gold, Silber und Bronze gehen an die Schweiz, Hongkong und die USA. Die deutsche Bundesregierung sieht sich bedrängt. Die Welt am Sonntag zitierte eine Quelle aus dem Finanzministerium. Derzufolge sei zwar die Festlegung des Steuerniveaus grundsätzlich eine souveräne staatliche Entscheidung, ein Wettlauf um die niedrigsten Tarife sei aber »eine bedenkliche Entwicklung, die wir weder in der Welt noch in der EU hinnehmen können«. Bei einem ruinösen Steuerwettbewerb »verlieren alle Staaten«.

  
27.03.2017 19:48:48 [Axel Troost]
Kann die Antwort auf die Schwäche der EU ein "Europa mehrerer Geschwindigkeiten" sein?
Dass die Europäische Union sich heute in einer Orientierungskrise befindet, sollte uns nicht verwundern oder überraschen. In den letzten Jahren wurde das europäische Projekt anhand von zwei Krisen – die Finanz- und die Flüchtlingskrise – auf die Probe gestellt, und die Ergebnisse sind alles andere als ermutigend. Durch Austerität und rigorose Haushaltspolitik wurden die Abstände und unterschiedlichen Geschwindigkeiten zwischen den europäischen Volkswirtschaften vergrößert und das Problem des sozialen Zusammenhalts weiter verschärft. Zudem führte die Flüchtlingskrise zur Zunahme von fremdenfeindlichen und europaskeptischen Tendenzen bei den konservativen gesellschaftlichen Schichten und zur politischen Stärkung des Rechtspopulismus. Dadurch wurden die Einheit, der Zusammenhalt und das Ansehen der EU im Hinblick auf die Umsetzung der gemeinsamen Verpflichtungen und Beschlüsse einer Bewährungsprobe unterzogen.

  
27.03.2017 18:34:38 [Norbert Häring]
Modi, Yunus and the financial inclusion mafia
The war on cash that is currently being waged in India and other developing countries is the culmination of a "financial inclusion”-campaign originating in the US in the 1990s. The purported goal and the US institutions pushing the agenda are the same as in two earlier financial-inclusion-drives, which have been thoroughly discredited: the subprime mortgage banking frenzy in the US and the microcredit-hype around Muhammad Yunus and his Grameen Bank. Indian Prime Minister Modi initially justified the hardship associated with the sudden banning of the two largest and most important banknotes by claiming that it would deal a fatal blow to corruption, money laundering and the financing of terrorism.

27.03.2017 18:24:14 [Ökonomenstimme]
Marktkonform oder artgerecht – die Kosten des Marktes
Der Markt kostet, andere Koordinationsmechanismen kosten weniger. Welche produktiven Tätigkeiten sollen wir also über den Markt koordinieren, und wo lassen wir lieber andere Ordnungskräfte walten? Mit dieser Fragestellung hätte Coase aus der schon damals sehr auf den Markt fixierten Ökonomie eine echte Humanwissenschaft machen können. "Grundzüge einer artgerechten Menschenhaltung" von Ronald Coase, Träger des Nobelpreises. Nun Coase hat seinen Nobelpreis für ein mindere Leistung erhalten. Er machte aus seinen Beobachtungen eine Theorie der optimalen Grösse einer Firma als Funktion der zunehmenden Kosten der Hierarchie. Das war aber schon damals nicht wirklich relevant. Grösse bringt Marktmacht, da fallen die Kosten der Bürokratie nicht ins Gewicht.
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