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 Deutschland (4)
  
17.12.2017 22:10:47 [Kontext Wochenzeitung]
Der Billionen-Betrug
Viele Finanzminister ließen die Abzocker der Republik gewähren. Vor allem Wolfgang Schäuble hat wenig bis nichts dagegen getan, dass deutsche Vermögen im Umfang mehrerer hundert Milliarden Euro in Steueroasen versteckt sind. Als im Frühjahr 2016 unter der Überschrift "Panama Papers" über elf Millionen Mails und Briefe, Faxe, Verträge und Kontoauszüge aus den vergangenen 40 Jahren ans Licht kamen, nahm Finanzminister Wolfgang Schäuble den Mund ziemlich voll. In Springers "Welt" präsentierte der promovierte Jurist einen "Zehn-Punkte-Plan", der "weltweit für volle Transparenz" sorgen sollte.

  
17.12.2017 14:03:35 [Rentnerblog]
Die Verhunzung der Residenzstadt Karlsruhe
Karlsruhe ist eine der letzten großen europäischen Stadtgründungen auf dem Reißbrett. Der Legende nach träumte Markgraf Karl Wilhelm 1715 im Hardtwald bei Durlach von einem prachtvollen Schloss, das sonnengleich im Zentrum seiner neuen Residenz liegen sollte. Er realisierte seine Vision und die Stadtanlage ist glücklicherweise bis heute erhalten. Das Barock-Schloss liegt im Zentrum eines Vollkreises, von dem aus 32 Straßen und Alleen in alle Himmelsrichtungen verlaufen.

17.12.2017 12:54:14 [Junge Welt]
CSU auf AfD-Kurs
Ulla Jelpke, Innenpolitikerin der Fraktion Die Linke im Bundestag, kommentierte am Freitag Forderungen der CSU nach dauerhaften Grenzkontrollen: Bayerns Innenminister Herrmann übernimmt die AfD-Forderung nach systematischen Kontrollen an den bundesdeutschen Grenzen. Das ist unfassbar. Erst am Mittwoch wurde diese Forderung im Bundestag von allen Fraktionen – außer der AfD – als ein klarer Verstoß gegen geltendes EU-Recht zurückgewiesen. Diese schäbige Anbiederung Herrmanns an die extreme Rechte stärkt diese nur in ihren gefährlichen Positionen – wann endlich wird die CSU das begreifen?

  
17.12.2017 09:10:28 [Kontext Wochenzeitung]
Im Sauseschritt zum Notausgang
Hat die Bahn Sicherheitsrisiken bei Stuttgart 21 schöngerechnet? Ein geheimes Rettungsszenario für das Tunnelsystem des Tiefbahnhofs, das Kontext vorliegt, nährt diesen Verdacht. Projektkritiker halten die Evakuierungszeiten für realitätsfremd. Es hätte ein guter Tag für Tiefbahnhoffreunde sein können, dieser nasskalte Mittwoch im Januar 2014. Während im Stuttgarter Hauptbahnhof Bagger am stählernen Bahnsteigdach knabberten, leckten die Gegner des Milliardenprojekts ihre Wunden, nachdem vier Gründungsmitglieder (Grüne, BUND, Pro Bahn und VCD) im Streit das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 verlassen hatten.
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