Net News Express

 
       
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 International (11)
  
17.12.2017 22:01:12 [Der Freitag]
Herr des Verfahrens
Donald Trumps Jerusalem-Entscheidung kann schwerlich die realpolitische Logik abgesprochen werden. Die Formel war längst zur Floskel verkommen. Wer noch an der Zwei-Staaten-Lösung festhielt – seien es der UN-Generalsekretär, Angela Merkel oder die Arabische Liga –, konnte das nicht ernsthaft als realpolitische Option verklären. Allein die vorangetriebene Landnahme durch israelische Westbank-Siedler und ein zu deren Schutz ausgebautes Sicherheitsregime ließen wissen, wie die Substanz schwand, von der das staatliche Existenzrecht des palästinensischen Volk zehren konnte.

  
17.12.2017 19:40:49 [Infosperber]
Nepal: Maoisten, Marxisten, Leninisten
Parlamentswahlen in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt. Wäre ein siegreiches Linksbündnis Garant für politische Stabilität? Nach drei Jahrzehnten chronischer politischer Instabilität sollen die Wahlen den Übergang von der Monarchie zur repräsentativen, föderalen Demokratie endgültig besiegeln. Für die 28 Millionen Nepalesinnen und Nepalesen steht viel auf dem Spiel. Der kleine Himalaya-Staat zwischen den Giganten Indien und China ist arm und wurde bislang von extrem korrupten Politikern jeder Couleur regiert.

17.12.2017 19:05:14 [SoZ - Sozialistische Zeitung]
Zum regierenden Irrsinn
Donald Trump, an der Spitze des militärisch weitaus stärksten Staats der Welt, setzt gegenüber dem Regime von Kim Jong Un weiterhin auf Provokation. Nachdem in Nordkoreas offizieller Presse Trumps Rede vor dem südkoreanischen Parlament als «rücksichtslose Äußerungen eines verkalkten Alten» bezeichnet worden war, konterte er auf Twitter, er würde Kim Jong Un «niemals als ‹klein und fett› bezeichnen.» Die Zeitung der nordkoreanischen Staatspartei, Rodong Sinmun erwiderte darauf, Trump habe mit der Herabwürdigung von Kim Jong Un das schlimmste aller Verbrechen begangen und sei dafür vom nordkoreanischen Volk unwiderruflich «zum Tode verurteilt» worden.

  
17.12.2017 17:28:29 [Civaka-Azad]
Schluss mit der Militärintervention der Türkei
Die türkische Armee startete am 14. Dezember eine Operation und drang in Südkurdistan ein. Soldaten und Dorfschützer wurden an den Fluss Haci Beg, Gelîyê Reşo und auf den Berg Siro verlegt. Laut lokaler Quellen begann die Operation gegen 22 Uhr. Soldaten und Dorfschützer aus einer Militärstation in dem Dorf Mavan (Bezirk Şemdinli; Provinz Hakkari) drangen in Südkurdistan ein.

  
17.12.2017 17:22:25 [Info-Welt]
„Rarissimas“ - Bereicherung auf Kosten sozialer Einrichtungen – Ein Skandal, der denken gibt
Was ist in Portugal nur wieder los? „Freikirchen“ die Kinder ins Ausland verschleppen, Banker die das ganze Land in die Krise stürzen und jetzt auch noch das hier: Eine Wohltätigkeitsorganisation deren Leiterin sich auf Kosten von Spenden und staatlichen Zuwendungen ein Leben im Luxus gönnte... Es gibt kaum etwas schlimmeres, als sich auf Kosten Hilfsbedürftiger zu bereichern. Von Rui Filipe Gutschmidt

  
17.12.2017 12:56:17 [RT Deutsch]
Iran stellt transatlantische Solidarität auf Probe
US-Präsident Donald Trump will den Druck auf den Iran erhöhen, die EU wünscht sich hingegen eine Stabilisierung und damit bessere Marktchancen. Unterdessen gewinnt China auf dem iranischen Markt an Einfluss. Trotz der weitgehenden Einigkeit zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union in Bezug auf Russland, Syrien, Nordkorea und die Türkei hat auch die transatlantische Solidarität ihre Grenzen.

  
17.12.2017 12:44:13 [Der Freitag]
Ein Rüpel, ein Visionär
Theodor Trump, der Visionär der Ein-Staaten-Lösung. Gänzlich ohne Herzls Bart oder Basel, den Schauplatz des ersten Zionistenkongresses 1897, könnte Donald Trump zum Begründer der Demokratie in Israel-Palästina werden. So wie seine Obszönität und sein gravierender Sexismus die #MeToo-Bewegung befeuert haben, so könnte seine offene Parteinahme für den Zionismus und die israelische Besatzung eine Gegenreaktion zur Folge haben, die am Ende zur letzten denkbaren Lösung führt.

17.12.2017 11:23:11 [Le Monde Diplomatique]
Als Zohra Bibi sich wehrte
Der harte Alltag von indischen Hausangestellten. In der Abenddämmerung drehen die Affen, Eichhörnchen und Vögel im Park noch mal richtig auf. Zohra Bibi sitzt auf einer Bank und erinnert sich an die Ereignisse vor einigen Wochen. Die Ankunft bei ihrer Arbeitgeberin, die Ohrfeigen, die Flucht, das beschlagnahmte Handy und die Nacht, in der sie im Modern Mahagun festsaß, einer Hochhaussiedlung in dem Neu-Delhi-Vorort Noida. Und dann die Kollegen, die am nächsten Morgen mit Stöcken und Steinen bewaffnet anrückten.

  
17.12.2017 09:31:11 [NachDenkSeiten]
Argentinien: Haftbefehl gegen Ex-Präsidentin Cristina Kirchner
Am 7. Dezember erließ der argentinische Bundesrichter Claudio Bonadio Haftbefehl gegen Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner wegen angeblicher Justizbehinderung in den seit mehr als zwanzig Jahren andauernden Ermittlungen über den Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA, der 1994 mindestens 80 Todesopfer und mehrere hundert Verletzte forderte. Der Urteilsverkündung folgte die unerwartete, scharfe Kritik des ehemaligen US-amerikanischen Generalsekretärs von Interpol, Ronald Noble, der Bonadios Begründung als „Fälschung“ bezeichnete.

  
17.12.2017 07:22:48 [SoZ - Sozialistische Zeitung]
Wieder 50 Tote im Mittelmeer
Unter den Augen der EU und mit deren finanzieller Unterstützung macht die libysche Küstenwache auf offener See Jagd auf Flüchtlinge. Am 6.November ereignete sich eine Tragödie in internationalen Gewässern, etwa 30 Seemeilen nördlich von Tripolis, Libyen. Das Maritime Rescue Coordination Center in Rom sandte das zivile Seenotrettungsschiff Sea Watch 3 sowie einen italienischen Marinehubschrauber und ein französisches Kriegsschiff zu einem in Seenot geratenen Schlauchboot.

  
17.12.2017 07:16:39 [Zeit Online]
Duell um Südafrikas Zukunft
Die Gefahr der Spaltung überschattet einen Kongress der südafrikanischen Regierungspartei ANC in Johannesburg. Die Delegierten wollen am Wochenende über die Nachfolge von Präsident Jacob Zuma entscheiden, doch die Partei ist starkt zerstritten. Als Favoriten für den Parteivorsitz gelten Vizepräsident Cyril Ramaphosa und Nkosazana Dlamini-Zuma, die frühere Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union – und Zumas Ex-Frau. Der Präsident selbst räumte Fehler ein und sprach von einer gewaltigen Herausforderung.
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